Die Firmengeschichte beginnt im August 1946.
Robert Wütschner war für Fichtel & Sachs Vertreter in Sachsen. 1945 - nach der Zerstörung Dresdens - kommt er in seine Heimatstadt Schweinfurt zurück. Hier erhält er den Vertreterbezirk Unterfranken und macht sich im August 1946 selb- ständig.
Geschäftslokal ist das Elternhaus in der Luitpoldstraße in Schweinfurt. Wichtig ist nicht das Verkaufen, sondern das Beschaffen der Ware. Alles ist knapp im Nachkriegs- deutschland.

Das Programm besteht hauptsächlich aus Naben für Fahrräder und Teilen für Zweitaktmotoren. Später kommen Kupplungsteile und Stoßdämpfer von Fichtel & Sachs sowie die Vertre- tungen von ATE, DETA, SKF und Walterscheid dazu. Die Firma floriert. Bereits 1956 wird in Würzburg, zentraler Punkt im Vertriebsgebiet, die erste Niederlassung gegründet. Die Aufbaujahre der Nachkriegszeit und die rasch zunehmende Motorisierung begünstigt die schnelle Aufwärtsentwicklung.

Das turbulenteste Jahr dieser Dekade ist 1968.
Volker Seyffert tritt mit der Perspek- tive, später einmal Geschäftsführer zu werden, in die Firma ein. Drei Wochen später stirbt der Firmengründer plötz- lich und völlig unerwartet.
Herr Seyffert muß die Verantwortung übernehmen.

Schritt für Schritt wird ein vollstän- diges Verschleißteileprogramm namhafter Hersteller zusammen- gestellt viele dieser Geschäfts- beziehungen existieren noch heute. Sie sind die Wurzeln unserer Geschäftsbereiche PKW-Teile, NKW-Teile, Landtechnik und Industrie- technik.

In den 70er Jahren ist der Entwick- lungsschub in der Fahrzeugtechnik eine Stärkung für den Ersatzteilmarkt. Neue Fahrzeugmodelle wie Golf I, Range Rover und japanische Modelle beleben den Markt und Wütschner ist am Ende des Jahrzehnts ein von Industrie und Kunden anerkannter Werksvertreter.

Die 80er Jahre sind gekennzeichnet durch die Globalisierung der Märkte und die Zunahme des Preiswett- bewerbs. Wütschner gelingt es, mehr zu bieten als nur Ersatzteile und kann seine Kunden durch Beratung, Informationslogistik und räumliche Nähe gewinnen und auch halten.
Die bereits Anfang der 80er Jahre eingeführte EDV wird ausgebaut. Der Vertrieb wird neu organisiert. Die Filialen Haßfurt, Lauda und Kassel entstehen.

Anfang der 90er beginnen wir, nach der Grenzöffnung, mit der ersten Filiale in Suhl den Bereich Thüringen zu beliefern. Bis heute erfolgreich. In Hessen entsteht 1995 unsere Nieder- lassung in Maintal.

Ab 1995 wurde weiter expandiert und neue Filialen in Aschaffenburg, Gießen, Gladenbach, Wiesbaden, Nürnberg wurden eingerichtet. Um noch besser und schneller liefern zu können, wurde 2004 in Grünsfeld das WÜTSCHNER LOGISTIC CENTER geschaffen.

Auch der Bereich Service und Dienst- leistungen ist im neuen Jahrtausend zunehmend wichtiger.
Es gibt mittlerweile ein eigenes Seminarprogramm mit ca. 2000 Teilnehmern jährlich. Tendenz stei- gend. Die elektronischen Medien bieten die „schnelle” Ergänzung zu Gedrucktem und sind in vielem praktischer und umweltschonender. Der elektronische Teilekatalog von Wütschner auf CD und der Wütschner Webshop im Internet bietet unseren Kunden rund um die Uhr die Möglich- keit der bequemen Bestellung.

Zu den Highlights im Bereich „Events” zählen unsere Wütschner Olympiaden 2000 in Geiselwind und 2004 in Dettelbach mit mehreren Tausend begeisterten Besuchern.

Auch der 2001 gegründete „Robbi“-Kinder Club ist sehr gut angenommen worden. So gut sogar, dass es seit 2003 noch den Rob’s Club für Jugend- liche gibt. Die Robbi-Kindertage sind 2004 und 2005 ein voller Erfolg gewesen.